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Exportkontrolle beim Technologietransfer

Datum: 07.11.2018
Uhrzeit: 09:30-16:30
Organisator: Dresdner Zentrum für Entrepreneurship und Transfer e.V. / HZDR Innovation GmbH / TechnologieAllianz e.V.
Ort: Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTW), Friedrich-List-Platz 1, 01069 Dresden, Raum Z336 im Hauptgebäude der HTW

Eine Veranstaltung im Rahmen der TA-Weiterbildungsreihe

Inhalte:

Weltweit werden Waren grenzüberschreitend gehandelt. Im Zeitalter der Digitalisierung und Technologisierung wird mit steigender Tendenz auch Technologie und Know-How transferiert. Dieser Wissens- und Technologietransfer (WTT) kann weltweit sicherheitspolitische Ziele gefährden. Daher unterfallen nicht nur Warenbewegungen, sondern auch der WTT der Exportkontrolle und damit der Überwachung der Sicherheitsbehörden.
Von der Exportkontrolle sind nicht nur Hersteller und Händler betroffen, sondern auch Forschungseinrichtungen. Diese können sich zwar auf den Grundsatz der Freiheit der Wissenschaft, Forschung und Lehre berufen, sind aber ebenso für die Einhaltung der Exportkontrolle verantwortlich. Verstöße gegen die Exportkontrolle sind dabei nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, da sie straf- und bußgeldbewehrt sind. Exportkontrolle ist daher Teil eines jeden „Compliance Management Systems“ (CMS).

Inhalte:
Ziel dieses Seminars ist es, die (rechtlichen) Grundzüge der Exportkontrolle darzustellen und zwar abgestimmt auf Einrichtungen und Organisationen, die Güter, aber vor allem auch Wissen und Technologie transferieren. Zwecks Verdeutlichung werden Praxisbeispiele diskutiert (Produktverkäufe, Lizenzvergabe Auftragsforschung etc.). Auch soll auch ein Blick auf das US-amerikanische Exportkontrollrecht geworfen werden.

Referentin: Dr. Ovie Talke Dr. Talke Ovie absolvierte Ihre juristische Ausbildung an der Universität Münster und am Landgericht Bochum. Sie promovierte zu dem Thema „Das IT-Verfahren ATLAS (Einfuhr) als E-Government und seine Vereinbarkeit mit dem Zoll- und Steuergeheimnis“ und ist als Rechtsanwältin in der Kanzlei HARNISCHMACHER LÖER WENSING Rechtsanwälte PartGmbB in Münster tätig, wo sie für das Dezernat „Zoll- und Außenwirtschaftsrecht“ (mit-)verantwortlich ist. Ihre fachlichen Kompetenzen sind das Zoll-, Exportkontroll-, Transport- und Verbrauchsteuerrecht. Zudem trägt sie den Titel „Compliance Officer“. Ferner lehrt Frau Dr. Ovie an Fachhochschulen, bei Industrie- und Handelskammern und führt individuelle „Inhouse-Schulungen“ durch.

Anmeldung und Teilnehmergebühren:
Die Teilnehmergebühr beträgt 350 € zzgl. gesetzl. MwSt. pro Teilnehmer. Für Teilnehmer aus Einrichtungen, die Mitglied der Technologieallianz sind, gilt der ermäßigte Preis von 280 € zzgl. gesetzl. MwSt € pro Teilnehmer. Wir bitten, die TA-Mitgliedschaft bei der Anmeldung zu vermerken. Der Teilnehmerbeitrag wird den Teilnehmern nach Veranstaltungsende in Rechnung gestellt. Stornierungen der Teilnahme sind bis 26.10. kostenfrei möglich, danach wird die Hälfte des Teilnehmerbeitrages berechnet. Die Zahl der Teilnehmer ist auf 25 beschränkt. Die Mindestteilnehmerzahl liegt bei 10 Teilnehmern. Eine Vergabe von Plätzen erfolgt nach dem Datum der Anmeldungen. Um eine schnellstmögliche Anmeldung wird daher gebeten.

Anmeldung per formlose Anmeldemail-E-Mail an Caroline Obermeyer (c.obermeyer@hzdr.de), Tel.: +49 351 260-2062).

Anmeldeschluss ist der 26.10.2018.


Kontakt | Geschäftsstelle

TechnologieAllianz e. V.
Christiane Bach-Kaienburg
(Geschäftsstellenleiterin)

c/o PROvendis GmbH
Schloßstr. 11-15
D-45468 Mülheim an der Ruhr